Gedanken zur Erkenntnistheorie

In diesem Artikel gebe ich meine Gedanken zur Erkenntnistheorie weiter.
Im großen und ganzen kann man von acht erkenntnistheoretischen Ansichten gehen, wobei vier unabhängig voneinander stehen, zwei Synthesen von jeweils zwei sind und zwei aus ihnen folgen.
Die ersten vier sind Rationalismus, Empirismus, Dogmatismus und Skeptizismus. Die nächsten beiden sind der Kritizismus und der Pragmatismus, die letzten beiden sind Idealismus und Materialismus.
Der Rationalismus besagt, dass sämtliche Erkenntnis sich aus unserer Ratio ableitet. Vertreter dieser Theorie sind der französische Philosoph Descartes und der Deutsche Leibniz. Der Empirismus leitet alles aus den Sinneserfahrungen ab. Vertreter dieser Ansicht sind John Locke oder David Hume. Der Dogmatismus geht von einer absoluten Erkenntnis aus, wohingegen der Skeptizismus die Möglichkeit einer Erkenntnis anzweifelt. Die meisten Religionen und Ideologien sind dogmatisch, während die Skepsis ein wichtiges Instrument der Wissenschaft ist. Dass das nicht oft der Fall ist braucht nicht erwähnt werden. Als Vertreter des Skeptizismus kann Pyrrhon genannt werden. Der Kritizismus versucht die Elemente von Rationalismus und Empirismus zu verknüpfen. Der Vertreter dieser Theorie ist Immanuel Kant. Der Pragmatismus ist ein Mittelding zwischen Dogmatismus und Skeptizismus. Während der Dogmatismus von absoluten Wahrheiten ausgeht und der Skeptizismus davon ausgeht, dass uns absolute Erkenntnis versagt bleibt und wir nicht wissen können, ob unsere Aussenwelt existiert, kennzeichnet sich der Pragmatismus dadurch, dass er nur nach der Relevanz fragt, die die Gegenstände der Wirklichkeit auf uns haben. Da diese für mich am plausibelsten erscheint, bin ich auch Pragmatiker. Als Vertreter des Pragmatismus gelten die Amerikaner Pearse und Dewey. Der Idealismus leitet sich entweder aus dem Rationalismus ab, wie er bei Platon vorkam oder aus einem Empirismus, wie es bei Berkeley der Fall war. Der Materialismus kann ebenfalls aus dem Rationalismus abgeleitet werden, wobei mir kein Philosoph dazu einfällt, aus dem Empirismus kann er von Bacon abgeleitet werden. Das wäre so eine kurze Zusammenfassung meiner Gedanken zur Erkenntnistheorie.

Herzlich willkommen auf meinem Blog

Zwar betreibe ich diesen Blog seit über einem Jahr. Jedoch habe ich vergessen meinen Blog und alles Anliegen zu erwähnen. Daher habe ich sämtliche Artikel gelöscht. Zu mir und meinen Ansichten. Ich habe unterschiedliche Weltbilder und deshalb kann man mich weder einer politischen Richtung, Ideologie oder Konfession zuordnen. In meiner Erkenntnistheorie vertrete ich ein skeptisches Weltbild, das sich vor allem an den Sophisten Gorgias und den schottischen Empiristen Hume anlehnt. Mein wirklichkeitstheoretisches Weltbild ist pragmatisch. Das heisst, ich orientiere mich am praktischen Nutzen der Welt und der Wahrheit. Darausgehend lehne ich sämtlichen utopischen und metaphysichen Spekulationen ab. Politisch bin ich ein Vertreter des Liberalismus eines John Locke, jedoch etwas sozialer. Ethisch gesehen bin ich Humanist und ethischer Pragmatiker. Was es mit dem auf sich hat, werde ich genauer in einem anderen Artikel schreiben. Was ich von meinen Kommentatoren erwarte, ist ein genaues Eingehen in meine Artikel, bevor man kommentiert. Viele schreiben oft irgendwas ohne sich um den ganzen Artikel zu kümmern und dann muss ich die Sache gerade biegen, und es kommt nie eine Antwort. Deshalb bevor ich ein schlechtes Kommentar lösche, schreibt am besten gar nichts. Bin ich deshalb gegen Kritik? Nein, Kritik in Form von Verbesserungsvorschlägen oder in Erinnerung dass ich gewisse Erkenntnisse vergessen habe, sind mir recht. Aber Anfeindungen gegen mich kann ich nicht ausstehen. Wem mein Blog nicht gefällt, der braucht ihn nicht zu lesen. Allen anderen wünsche ich viel Spass